Zu schwer? In Crimson Desert hilft kein Schwierigkeitsgrad – sondern dieser simple Trick

Habt ihr auch schon mal fluchend den Controller in die Ecke gepfeffert, weil ein virtueller Bossgegner einfach nicht klein beigeben wollte? Bald steht uns ein neues Open World Epos ins Haus, das euch genau diese Frustration ersparen könnte, aber auf eine völlig andere Art und Weise, als ihr jetzt vielleicht denkt.

Zu schwer? In Crimson Desert hilft kein Schwierigkeitsgrad – sondern dieser simple Trick

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In der Gamingwelt scheiden sich an besonders kniffligen Spielen oft die Geister. Die einen lieben die harte Herausforderung und trainieren stundenlang perfekte Ausweichrollen. Die anderen möchten nach Feierabend lieber entspannt eine gute Geschichte erleben und schrauben den Schwierigkeitsgrad kurzerhand in den Keller. Doch was macht ihr, wenn ein Entwickler diese bequeme Option einfach komplett streicht? Genau diese Philosophie verfolgen die kreativen Köpfe hinter dem heiß erwarteten Titel Crimson Desert. PR Chef Will Powers hat kürzlich in verschiedenen Podcasts einige brennende Fragen zum Thema Herausforderung beantwortet und dabei eine wirklich überraschende Taktik für verzweifelte Spieler enthüllt. Schnallt euch an und erfahrt, warum ihr euch bald wie ein Eichhörnchen vor dem harten Winter verhalten werdet.

Ein Hauch von Souls, aber kein Rollenspiel

Bevor ihr jetzt in Panik geratet und das Spiel gedanklich schon von eurer Wunschliste streicht: Der Titel versteht sich explizit nicht als bockschweres Soulslike. Ein lockerer Spaziergang im Park wird euer Abenteuer allerdings auch nicht. Die Entwickler haben sich bewusst gegen auswählbare Schwierigkeitsgrade entschieden. Wenn euch ein Kampf also zu hart erscheint, könnt ihr nicht einfach mal kurz ins Menü hüpfen und den Regler nach unten schieben. Auch auf mitskalierende Feinde, die sich stets brav eurem aktuellen Level anpassen, müsst ihr verzichten.

Apropos Level: Ein klassisches System mit Erfahrungspunkten und Charakterstufen sucht ihr hier ebenfalls vergeblich. Die Macher sehen ihr ambitioniertes Projekt nämlich gar nicht als traditionelles Rollenspiel. Euer Fortschritt definiert sich stattdessen über bessere Ausrüstung, gefundene Gegenstände und vor allem durch eure persönliche Vorbereitung. Wenn ihr in einem Gebiet ständig vermöbelt werdet, ist das ein unmissverständliches Zeichen des Spiels. Ihr solltet euch lieber noch ein wenig woanders umsehen und später gestärkt zurückkehren.

Die Macht der massenhaften Kartoffeln

Was aber tun, wenn die eigenen Reflexe einfach nicht ausreichen, um die komplexen Pariermanöver und flinken Ausweichrollen zu meistern? Hier kommt der titelgebende und äußerst simple Trick ins Spiel. Anstatt sich in einem schier endlosen Kreislauf aus Frustration und Bildschirmtoden zu verlieren, setzt ihr einfach auf schiere Masse. Die Entwickler belohnen zwar durchaus spielerisches Können, lassen aber auch eine übertrieben gute Vorbereitung als legitime Taktik zu.

Wenn ihr im Kampf ständig Treffer kassiert, heilt ihr euch einfach munter dagegen an. Laut Will Powers könnt ihr euch buchstäblich tonnenweise Essen ins Inventar stopfen. Wer mit 99 Kartoffeln im Gepäck in die Arena spaziert, kann fehlendes Geschick problemlos mit einem vollen Magen ausgleichen. Wie ihr an diese lebensrettenden Vorräte gelangt, bleibt dabei ganz euch überlassen. Ihr könnt friedlich jagen, angeln, Erze für bessere Waffen abbauen oder Nebenquests erledigen. Wer es lieber etwas direkter mag, verdrischt einfach ein paar schwächere Gegner, klaut deren Goldmünzen und kauft beim nächsten Händler das gesamte Gemüsesortiment leer.

Wusstet ihr schon?

  • Das verantwortliche Entwicklerstudio Pearl Abyss stammt aus Südkorea und hat sich in der Vergangenheit bereits mit dem optisch opulten Online Rollenspiel Black Desert einen großen Namen gemacht.
  • Obwohl Crimson Desert ursprünglich als direktes Prequel zu eben diesem Black Desert Universum angekündigt war, entschieden sich die Macher während der langen Entwicklung doch für ein komplett eigenständiges Spiel mit Fokus auf einer reinen Einzelspieler Erfahrung.
  • In dem beliebten Klassiker The Elder Scrolls V Skyrim passten sich die Gegner und die Beute fast immer exakt dem Level des Spielers an, weshalb ihr selbst mit einem schwachen Charakter relativ problemlos die ganze Welt bereisen konntet.
  • Der extrem fordernde Schwierigkeitsgrad von Spielen wie Dark Souls oder Elden Ring hat mittlerweile sogar ein komplett eigenes Subgenre namens Soulslike erschaffen, welches für seine gnadenlosen Bosskämpfe und das bestrafende Speichersystem berühmt ist.

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