The Elder Scrolls 6 kehrt zum Skyrim-Stil zurück – aber Fans brauchen Geduld

Acht Jahre nach der Ankündigung wissen wir endlich etwas Konkretes. Kein Release-Datum, keine Gameplay-Szenen, aber eine klare Richtung. Bethesda will zurück zu seinen Wurzeln und verspricht euch ein Rollenspiel, das sich wieder vertraut anfühlen soll.

The Elder Scrolls 6 kehrt zum Skyrim-Stil zurück – aber Fans brauchen Geduld

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Wenn ihr seit 2018 auf The Elder Scrolls VI wartet, fühlt sich die Zeit vermutlich wie eine besonders lange Reise durch Tamriel an. In einem Interview bei Kinda Funny hat Todd Howard nun bestätigt, dass das Spiel bewusst zu dem Stil zurückkehrt, den viele von euch mit Skyrim oder Oblivion verbinden.

Zurück zu den klassischen Bethesda-Stärken

Howard bezeichnete Fallout 76 und Starfield als kreative Umwege. Beide Titel seien Experimente gewesen, die sich etwas vom klassischen Open-World-Gefühl entfernt hätten. Mit Elder Scrolls 6 wolle man wieder das liefern, was Fans an Bethesda lieben.

Gemeint ist eine große, frei erkundbare Welt, in der ihr euch verlieren könnt. Kein Fokus auf Multiplayer-Strukturen oder experimentelle Systeme, sondern ein klassisches Abenteuer, bei dem ihr eine fremde Welt auf eure eigene Weise entdeckt.

Howard betonte, dass Bethesda genau diesen Stil besonders gut kenne. Gleichzeitig gebe es weiterhin Raum für Innovation, nur eben innerhalb des vertrauten Rahmens.

Neue Engine, vertrautes Gefühl

Technisch setzt das Studio auf die weiterentwickelte Creation Engine 3. Während Starfield noch mit Version 2 lief, wurde die Engine in den vergangenen Jahren umfassend überarbeitet. Sie bildet nun das Fundament für Elder Scrolls 6 und zukünftige Projekte.

Laut Howard hat das Team kürzlich einen wichtigen internen Meilenstein erreicht. Das Spiel ist bereits spielbar und der Großteil des Studios arbeitet daran. Auch viele Entwickler, die bereits an The Elder Scrolls V: Skyrim beteiligt waren, sind weiterhin im Team.

Diese Mischung aus erfahrenen Veteranen und neuen Talenten soll dafür sorgen, dass sich das Spiel vertraut anfühlt und dennoch modern wirkt.

Geduld ist weiterhin gefragt

So positiv die Aussagen klingen, eines machte Howard deutlich. Es wird noch dauern. Er räumte sogar ein, dass die frühe Ankündigung im Jahr 2018 vielleicht zu verfrüht gewesen sei.

Einen konkreten Termin oder Plattformen nannte er nicht. Stattdessen verglich er die Entwicklung mit einem Truthahn im Ofen. Lieber lange genug garen lassen, damit er am Ende perfekt wird, statt ihn halb roh auf den Tisch zu stellen.

Für euch heißt das, die Wartezeit geht weiter. Doch zumindest steht die Richtung fest. Elder Scrolls 6 soll wieder das werden, was viele von euch seit Skyrim vermissen. Eine große Fantasy-Welt, die euch verschluckt und erst Stunden später wieder ausspuckt.

Ob sich das Warten am Ende auszahlt, wird sich zeigen. Bis dahin bleibt euch nur, die Hoffnung hochzuhalten und vielleicht noch einmal durch Himmelsrand zu streifen.

Wusstet ihr schon?

  • The Elder Scrolls V: Skyrim erschien ursprünglich im November 2011 und wurde seitdem auf zahlreiche Plattformen portiert, darunter mehrere Konsolengenerationen.
  • Bethesda Game Studios kündigte The Elder Scrolls VI bereits 2018 auf der E3 an, obwohl sich das Projekt damals noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase befand.
  • Die Creation Engine, die intern kontinuierlich weiterentwickelt wird, bildet seit vielen Jahren das technische Rückgrat der Bethesda Rollenspiele und wurde für jede neue Generation umfangreich überarbeitet.
  • Todd Howard arbeitet bereits seit den 1990er Jahren an der Elder Scrolls Reihe und war unter anderem als Director bei Morrowind, Oblivion und Skyrim tätig.
  • Zwischen der Veröffentlichung von Skyrim und der geplanten Veröffentlichung von The Elder Scrolls 6 liegt voraussichtlich eine der längsten Pausen in der Geschichte der Reihe.

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