Naughty Dog setzt Crunch für Intergalactic-Demo durch

Für die bevorstehende Demo von Intergalactic: The Heretic Prophet hat Naughty Dog laut Berichten verpflichtende Überstunden eingeführt. Mitarbeiter mussten ihre zusätzlichen Arbeitsstunden protokollieren und vermehrt Präsenz zeigen, um Deadlines einzuhalten. Die Maßnahme sorgte unter Fans und in der Branche für Diskussionen über Arbeitsbedingungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Alltag im Spieleentwicklungsbereich. Gleichzeitig wird spekuliert,…

Naughty Dog setzt Crunch für Intergalactic-Demo durch

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Naughty Dog, das Studio hinter The Last of Us und Uncharted, sorgt erneut für Schlagzeilen wegen Pflicht-Crunch. Beim Sci-Fi-Spiel Intergalactic: The Heretic Prophet mussten Entwickler:innen wochenlang Überstunden leisten, um eine Demo für Sony fertigzustellen.

Pflicht-Crunch bei Naughty Dog für Intergalactic-Demo


Ein aktueller Bericht von Bloomberg, aufgegriffen von Eurogamer und weiteren Quellen, zeigt, dass das Entwicklerstudio Naughty Dog für das Sci-Fi-Spiel Intergalactic: The Heretic Prophet verpflichtende Überstunden anordnete. Mitarbeitende mussten bis zu 60 Stunden pro Woche arbeiten und ihre Büropräsenz von drei auf fünf Tage erhöhen, um verpasste Deadlines einzuholen. Die Crunch-Phase betraf viele Beschäftigte auch privat, etwa bei Kinder- oder Tierbetreuung. Mittlerweile ist die Phase beendet, nachdem die Demo für Intergalactic: The Heretic Prophet fertiggestellt wurde.

Intergalactic: The Heretic Prophet – Projekt und Release-Ziel


Intergalactic: The Heretic Prophet wurde Ende 2024 erstmals angekündigt. Das Spiel setzt auf ein retro-futuristisches Setting und folgt der Kopfgeldjägerin Jordan A Mun, gesprochen von Tati Gabrielle. Neil Druckmann, der bei Naughty Dog weiterhin eine zentrale Rolle einnimmt, sprach von einem der ambitioniertesten Projekte des Studios, das Themen wie „Glaube und Religion“ erkunden soll. Der Release wird aktuell für Mitte 2027 anvisiert. Die nun fertiggestellte Demo diente als wichtiger Meilenstein, um den Zeitplan einzuhalten.

Crunch bei Naughty Dog – eine wiederkehrende Debatte


Naughty Dog war bereits in der Vergangenheit wegen Crunch-Maßnahmen in der Kritik. 2020 berichteten Mitarbeitende von Burnout während der Entwicklung von The Last of Us Part 2, was zu mehreren Abgängen im Team führte. Studioführungskräfte wie Evan Wells und Neil Druckmann haben sich seither zu dem Thema geäußert und betonten Bemühungen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und Burnout vorzubeugen. Dennoch zeigt der aktuelle Pflicht-Crunch für die Intergalactic-Demo, dass das Thema in der Praxis weiterhin präsent ist und auch bei einem großen Publisher wie Sony für hitzige Diskussionen sorgt.

Für euch als Fans von Naughty Dog und The Last of Us oder Uncharted bedeutet das: Hinter den Kulissen wird hart gearbeitet und leider manchmal auch auf Kosten der Work-Life-Balance. Wie bewertet ihr diese Entwicklung rund um Naughty Dog Crunch Intergalactic? Was sollte das Studio eurer Meinung nach anders machen?

Wusstet ihr schon?

  • Laut dem Bloomberg‑Bericht, auf den viele Spieleportale Bezug nehmen, mussten Naughty‑Dog‑Mitarbeiter während des aktuellen Crunchs nicht nur Überstunden leisten – sie mussten ihre zusätzlichen Arbeitsstunden in einer internen Tabelle protokollieren und wurden dazu angehalten, statt der früher üblichen nur drei Tage pro Woche im Büro nun fünf Tage Präsenz zu leisten. Das führte dazu, dass einige Mitarbeiter kurzfristig Betreuungs‑ und Alltagspflichten umorganisieren mussten (z. B. Kinder‑ oder Haustierbetreuung), was zeigt, wie weitreichend sich solche Produktionstermine auf den Alltag der Entwickler auswirken.

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