Über zehn Jahre nach seinem Kinostart feiert Jurassic World ein bemerkenswertes Streaming-Revival. Der Auftakt der modernen Dino-Ära hat es in die Netflix-Filmcharts geschafft und zeigt eindrucksvoll, dass sich manche Franchise-Giganten nicht klein kriegen lassen – egal, wie oft sie schon ausgebrochen sind.
Ein Soft-Reboot mit Langzeitwirkung
Als Jurassic World 2015 ins Kino kam, war die Skepsis groß. Ein Neustart einer geliebten Reihe? Das konnte schiefgehen. Stattdessen legte der Film den Grundstein für eine neue Trilogie und setzte bewusst auf frische Figuren, bevor später auch bekannte Gesichter zurückkehrten.
Im Mittelpunkt stehen Bryce Dallas Howard als Parkmanagerin Claire Dearing und Chris Pratt als Raptoren-Trainer Owen Grady. Der neue Park auf Isla Nublar ist tatsächlich geöffnet, Touristen strömen in Scharen – bis das altbekannte Chaos ausbricht. Dass der Film heute noch funktioniert, liegt genau an dieser Mischung aus moderner Inszenierung und vertrautem Jurassic-Gefühl.
Warum Jurassic World jetzt wieder gefragt ist
Aktuell belegt Jurassic World Platz 5 der Netflix-Filmcharts (Stand: 8. Januar 2026). In einer Top 10, die von ganz unterschiedlichen Genres geprägt ist, sticht der Dino-Blockbuster als großes Popcorn-Kino hervor. Offenbar haben viele von euch Lust auf Eskapismus mit ordentlich Zähnen und Krallen.
Hinzu kommt der perfekte Zeitpunkt: Mit mehreren Filmen der Reihe im Abo verfügbar, lädt Netflix förmlich zum Marathon ein. Nostalgie spielt dabei genauso eine Rolle wie die Lust, das Franchise neu oder wiederzuentdecken – besonders für alle, die den Film damals nur im Kino gesehen haben.
Ein Milliarden-Erfolg mit Folgen
Der Erfolg von Jurassic World war kein Zufall. Weltweit spielte der Film über 1,6 Milliarden US-Dollar ein und zog zwei direkte Fortsetzungen nach sich: Jurassic World: Das gefallene Königreich und Jurassic World: Ein neues Zeitalter. Beide knackten ebenfalls die Milliarden-Marke und festigten den Status der Reihe als Sci-Fi-Schwergewicht.
Insgesamt umfasst das Franchise inzwischen sieben Kinofilme: drei Teile der ursprünglichen Jurassic-Park-Trilogie sowie vier Filme der Jurassic-World-Ära. Dazu kommen mehrere Spin-off-Serien, die das Universum weiter ausgebaut haben. Kaum ein anderes Sci-Fi-Franchise hat sich über so viele Jahrzehnte hinweg so konstant gehalten.
Perfekter Zeitpunkt für einen Dino-Marathon
Das Beste für Streaming-Fans: Die ersten sechs Jurassic-Filme könnt ihr aktuell bei Netflix im Abo streamen. Vom Originalklassiker bis zum modernen Blockbuster ist alles dabei. Ob ihr euch chronologisch durch die Filmgeschichte arbeitet oder gezielt bei Jurassic World einsteigt, bleibt euch überlassen.
Fest steht: Zehn Jahre später beweist dieser Blockbuster, dass gute Dinosaurier-Unterhaltung zeitlos ist. Und manchmal braucht es nur einen Platz in den Netflix-Charts, um daran erinnert zu werden.
Wusstet ihr schon?
- Jurassic World spielte 2015 weltweit über 1,6 Milliarden US-Dollar ein und gehörte damit zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. Besonders bemerkenswert: Der Film brach damals mehrere Rekorde am Startwochenende, darunter den bis dahin größten globalen Kinostart.
- Außerdem ist der trainierte Raptor Blue einer der wenigen Dinosaurier der Filmgeschichte, der über mehrere Teile hinweg eine wiederkehrende „Charakterentwicklung“ erhielt – inklusive klarer Bindung zu Chris Pratts Figur Owen Grady. Das trug maßgeblich zur Popularität der neuen Trilogie bei.



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