Der Rainbow Six Siege Hack hat die Community erschüttert: Milliarden an In-Game-Währung und seltene Dev-Skins wurden plötzlich an Spieler verteilt. Ubisoft reagierte schnell, indem sie die Server und den Marktplatz offline nahmen und einen Rollback der Transaktionen durchführten. Doch der Hack könnte mehr sein als ein simpler Geldregen – möglicherweise steckt ein Trojaner-Angriff mit dem Ziel hinter, Ubisoft-Daten zu stehlen.
Was genau ist beim Rainbow Six Siege Hack passiert?
Am Wochenende wurde Rainbow Six Siege, der Taktik-Shooter von Ubisoft, Opfer eines massiven Hacks. Spieler berichteten, dass plötzlich Abermilliarden Renown, die Premiumwährung im Spiel, auf ihren Konten auftauchten. Dazu gesellten sich extrem seltene Dev-Skins und Alpha Packs, die normalerweise kaum zu bekommen sind. Ubisoft reagierte schnell, indem sie sowohl den Spielserver als auch den dazugehörigen Marktplatz komplett herunterfuhren, um weiteren Schaden zu verhindern. Erst nach fast einem Tag begannen sie, den Zugang für Spieler schrittweise wieder freizugeben.
Ubisoft bestätigte auf dem offiziellen Rainbow Six X-Account, dass sie von dem Vorfall „wissen“ und „an einer Lösung arbeiten“. Gleichzeitig kündigten sie an, einen Rollback aller Transaktionen seit dem Zeitpunkt des Hacks durchzuführen, sodass alle unrechtmäßig erhaltenen Items und Währungen zurückgesetzt werden.
Spekulationen über einen Trojaner-Angriff und geheime Datenlecks
Während der Server-Offline-Phase herrschte lange Funkstille von Ubisoft, was in der Community wilde Spekulationen auslöste. Viele Spieler vermuten, dass die Verteilung von Milliarden In-Game-Währung und Dev-Skins nur eine Nebelkerze war, um von einem viel gravierenderen Angriff abzulenken. Einige Berichte sprechen von einem Trojaner-Angriff, der darauf abzielte, „wertvolle und klassifizierte“ Ubisoft-Daten zu stehlen.
Es gibt bisher keine bestätigten Hinweise darauf, dass beispielsweise der Quellcode von Rainbow Six Siege, unveröffentlichte Projekte oder interne Builds kompromittiert wurden. Dennoch ist die Vorstellung, dass Ubisoft sensible Daten in Gefahr sein könnten, für Fans und die gesamte Gaming-Community ein brisantes Thema, das viele Diskussionen entfacht hat.
Ubisofts Reaktion und der Status von Rainbow Six Siege
Ubisoft versuchte, die Wogen zu glätten, indem sie auf Twitter klarstellten, dass niemand für die Nutzung der erhaltenen Credits gebannt werde. Der zuvor von Spielern beobachtete Ban-Ticker war eine Fehlinformation, die nicht vom Entwicklerteam ausgelöst wurde. Stattdessen liegt der Fokus auf der Wiederherstellung der Spielinfrastruktur und der Absicherung gegen weitere Angriffe.
Nach umfangreichen Tests wurde Rainbow Six Siege am späten Abend wieder für alle Spieler geöffnet – allerdings mit einem Rollback auf den Zustand vom frühen Samstagmorgen. Alle seitdem getätigten Käufe oder Transaktionen, ob legal oder durch den Hack entstanden, sind damit aufgehoben.
Dieser Vorfall zeigt, wie empfindlich und komplex die Sicherheit moderner Online-Spiele ist. Ubisoft selbst hält sich weiterhin mit Details zurück und betont, dass die Situation „mit äußerster Sorgfalt“ behandelt wird.
Wie seht ihr das? Glaubt ihr, dass der Hack tatsächlich nur eine Ablenkung war? Was erwartet ihr von Ubisoft in den nächsten Tagen? Schreibt uns eure Meinung und diskutiert mit der Community!
Wusstest du schon?
…dass Ubisoft bei schweren Sicherheitsvorfällen oft Server-seitig Rollbacks einsetzt, statt einzelne Accounts zu bestrafen?
Bei massenhaften Exploits ist es technisch und juristisch einfacher, ganze Fortschritte zurückzusetzen, als Millionen einzelner Profile zu prüfen.
…dass solche Hacks häufig Schwachstellen in internen Tools ausnutzen – nicht im Spielcode selbst?
Laut Sicherheitsexpert:innen entstehen viele Leaks über Entwicklerzugänge, Analyseplattformen oder falsch konfigurierte Admin-Schnittstellen.



Kommentar verfassen