Mit »Little Disasters Paramount+ Thriller« bekommt ihr eine packende Miniserie, die tief in die Dynamik einer Mütterfreundschaft eintaucht – und dabei geschickt Thriller-Elemente mit gesellschaftlichen Themen verbindet.
Die Story hinter »Little Disasters« auf Paramount+
»Little Disasters« basiert auf dem gleichnamigen Roman von Sarah Vaughan und erzählt die konfliktreiche Geschichte einer Gruppe befreundeter Mütter. Im Zentrum steht Jess (gespielt von Diane Kruger), die nachts mit ihrer kranken Tochter in die Notaufnahme eilt. Die Ärztin, die sich um sie kümmert, ist ausgerechnet Jess’ enge Freundin Liz (Jo Joyner). Diese Konstellation zieht die gesamte Mütter-Clique in einen Strudel aus Geheimnissen und Ermittlungen, auch das Jugendamt wird involviert. Neben Jess und Liz gehören auch Mel (Emily Taaffe) und Charlotte (Shelley Conn) zum Quartett, das sich seit der gemeinsamen Geburtsvorbereitungsklasse verbunden fühlt.
Warum »Little Disasters« für Fans von Mütter-Dramen spannend ist
Wenn ihr Serien wie »Big Little Lies« mögt, werdet ihr hier auf eure Kosten kommen. »Little Disasters« ist ein hochglänzender Thriller, der das klassische Mütterdrama mit intensiven Konflikten auflädt: Postpartale Depressionen, IVF-Probleme, finanzielle Sorgen und gesellschaftliche Erwartungen werden offen thematisiert. Dabei legt Showrunnerin Ruth Fowler, die den Roman adaptierte, besonderen Wert auf die Perspektive der Frauen. Die Serie ist ideal für alle, die emotionale Geschichten mit komplexen Charakteren und einer Prise Spannung lieben – perfekt zum gemeinsamen Diskutieren.
Kritik und Stilmittel: Was »Little Disasters« ausmacht und wo es hakt
Obwohl die Geschichte viel Kraft hat, wirkt die Umsetzung an einigen Stellen zu erklärend. Rückblenden, Visionen der Hauptfigur Jess und direkt an die Kamera gerichtete Kommentare der Freundinnen neigen dazu, den Zuschauer:innen zu viel vorzukauen. Das kann den Spannungsaufbau etwas bremsen. Dennoch gelingt es der Serie, ein eindrucksvolles Panoptikum rund ums Thema Mutterschaft zu zeigen und die Verstrickungen in Freundschaften glaubwürdig darzustellen. Die Besetzung mit erfahrenen Schauspielerinnen wie Diane Kruger und Jo Joyner ist ein klarer Pluspunkt, der den dramatischen Stoff überzeugend trägt.
Übrigens: Kurz vor dem Start von »Little Disasters« im Januar 2026 startet auf HBO Max die ebenfalls von einem britischen Bestseller inspirierte Serie »All Her Fault«. Zwei Serien, die sich inhaltlich ähneln und zeitnah starten, sorgen schon vorab für Gesprächsstoff unter Serienfans.
Wie steht ihr zu Serien, die sich so intensiv mit Freundschaft und Mutterschaft beschäftigen? Findet ihr »Little Disasters Paramount+ Thriller« spannend genug für eure Watchlist oder nerven euch zu viele Erklärungen? Diskutiert mit!
Wusstet ihr schon?
- Die sechsteilige Miniserie ist eine Adaption des Romans von Sarah Vaughan, einer Autorin, die auch die Vorlage zu Anatomie eines Skandals lieferte.
- Ein zentrales Moment der Handlung ist, dass Jess’ langjährige Freundin und Ärztin Liz das Jugendamt einschaltet – aus Sorge um das Kind. Das wirft Fragen über Pflicht, Freundschaft und elterliche Verantwortung auf.



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