Liza Grimm erzielt Rekordspende für Seraph-Phantastikpreis

In einem zwölfstündigen Twitch-Stream hat Phantastik-Autorin Liza Grimm 27.500 Euro für den Seraph-Phantastikpreis gesammelt. Die Rekordspende zeigt, wie Fantasy-Fandom, Streaming und Buchszene zusammenwachsen. 2026 wird der Preis erstmals auch für Jugendbücher vergeben.

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Die Phantastik-Autorin Liza Grimm hat mit einem zwölfstündigen Twitch-Stream einen neuen Rekord bei der Spendenaktion für den Seraph-Phantastikpreis erzielt. Insgesamt kamen 27.500 Euro zusammen – eine starke Demonstration, wie eng die Fantasy-Community, Streamingplattformen und die Buchpreis-Szene mittlerweile verzahnt sind. Der Seraph, der seit 2012 herausragende Werke in Fantasy, Science-Fiction und Horror ehrt, wird 2026 erstmals um eine Jugendbuch-Kategorie erweitert und feiert seine Verleihung auf der Leipziger Buchmesse.

Rekordspende im Twitch-Stream: 27.500 Euro für den Seraph

Während des zwölfstündigen Livestreams auf Twitch erreichte Liza Grimm mit ihrer Aktion eine beeindruckende Summe von 27.500 Euro an Spenden für den Seraph-Phantastikpreis. Insgesamt beteiligten sich 15.572 Zuschauer:innen an der Aktion. Bereits nach zwei Stunden war das Vorjahresergebnis von 13.500 Euro deutlich übertroffen – ein klares Zeichen für die wachsende Unterstützung der Community.

Die Spenden sind essenziell für die Finanzierung des Seraph-Preises, dessen Preisgelder direkt an die Autor:innen gehen. Christoph Hardebusch, zweiter Vorsitzender der Phantastischen Akademie, unterstreicht die Bedeutung solcher Aktionen: „Preisgelder wie dieses haben für Autor:innen große Bedeutung, da viele nicht vom Schreiben leben können. Solche Unterstützung schafft kreative Freiheit.“

Seraph-Phantastikpreis 2026: Neue Jugendbuch-Kategorie und etablierte Auszeichnungen

Der Seraph wird seit 2012 von der Phantastischen Akademie vergeben und zeichnet herausragende Werke in den Genres Fantasy, Science-Fiction und Horror aus. 2026 wird die Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse am 20. März in Halle 5 stattfinden. Erstmals wird in der Sonderkategorie „Bestes Jugendbuch“ ein Preis vergeben, um das wachsende Genre für junge Leser:innen sichtbar zu machen.

Darüber hinaus gibt es weiterhin Auszeichnungen für „Bestes Buch“, „Bestes Debüt“ und „Bester Independent-Titel“. Letztere Kategorie wurde 2016 auf Vorschlag von Liza Grimm eingeführt und ehrt Autor:innen, die ihre Werke im Selbstverlag veröffentlichen. Die Preisträger:innen treten im Anschluss gemeinsam mit Liza Grimm, Markus Heitz und Oliver Plaschka bei der „Langen Nacht der Phantastik“ im Kulturzentrum Anker e.V. auf.

Warum die Aktion für die Fantasy-Community relevant ist

Die Aktion von Liza Grimm zeigt eindrücklich, wie Fantasy-Fans, Streaming-Community und Buchbranche zusammenwirken können, um Autor:innen und Preise zu unterstützen. Die Kombination aus moderner Online-Plattform Twitch und klassischem Buchpreis bringt neue Zielgruppen zusammen und macht die Szene sichtbarer.

Hanka Leo, erste Vorsitzende der Phantastischen Akademie, betont: „Die Wertschätzung, die bereits Nominierte und Preisträger:innen erfahren, ist ein wichtiger Antrieb und nicht selbstverständlich in dieser Branche.“ Für euch als Fans bedeutet das, dass eure Unterstützung direkt dazu beiträgt, kreative Freiräume für Autor:innen zu schaffen und das Genre weiter wachsen zu lassen.

Konkrete Buchtitel aus dem Input fehlen, ebenso Details zu nominierten Werken oder Debüts. Die Nachricht konzentriert sich vor allem auf die Spendenaktion, die Preisstruktur und die Community-Beteiligung.

Wie seht ihr das: Wird die Kombination aus Streaming und Buchszene in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen? Und welche Rolle spielt für euch der Seraph-Phantastikpreis im Genre? Diskutiert gerne mit uns in den Kommentaren!

Wusstest du schon?

… dass viele Autor:innen über 250 Einreichungen hinkommen?
Für den SERAPH 2025 wurden laut offizieller Nominierungsseite über 250 Titel eingereicht, bevor eine Fachjury die Nominierten und Sieger auswählt.

… wie wichtig Preise wie der SERAPH für Autor:innen sein können?
Nicht nur Anerkennung zählt: Viele Autor:innen arbeiten freiberuflich oder neben anderen Jobs. Preisgelder und Sichtbarkeit können gerade im Phantastik-Genre einen echten Unterschied machen – etwa mehr Zeit zum Schreiben oder mehr Aufmerksamkeit im Buchhandel.

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