Habt ihr schon von Cairn gehört? Das Indie-Kletterspiel hat sich in Rekordzeit auf Steam und der PS5 einen festen Platz in den Verkaufscharts gesichert und das ganz ohne typische Indie-Trends.
Cairn erklimmt die Steam-Charts mit beeindruckenden Verkaufszahlen
Das französische Entwicklerstudio The Game Bakers, bekannt für Indie-Hits wie Furi und Haven, hat mit Cairn einen weiteren Erfolg gelandet. Seit dem Launch am 29. Januar 2026 wurden innerhalb von nur drei Tagen über 200.000 Kopien des Spiels auf PC und PlayStation 5 verkauft. Auf Steam ist Cairn zeitweise unter den Top 10 der globalen Bestseller zu finden und belegt aktuell den neunten Platz. Zudem erreichte das Spiel Platz vier im Bereich der Wishlist-Aktivitäten, was auf ein starkes Interesse der Community hinweist. Die gleichzeitigen Spielerzahlen auf Steam kletterten am Wochenende auf fast 15.000, was den Erfolg zusätzlich untermauert.
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Erfolgsfaktor: Unkonventionelles Gameplay ohne Trend-Elemente
Was Cairn besonders macht, ist die Abwesenheit von typischen Indie-Trends wie Roguelite-Mechaniken oder Online-Koop-Modi. Stattdessen setzt das Spiel auf ein ruhiges, fokussiertes Klettererlebnis, das laut Entwicklern eine „Macht der Pause“ vermittelt und die Spieler:innen in eine meditative Atmosphäre eintauchen lässt. Trotz der zurückhaltenden Marketingkampagne und einer Zielgruppe, die eher Nischenansprüche bedient, konnte Cairn so eine breite Fanbasis ansprechen. Die Qualität und der Ruf der vorherigen The Game Bakers-Titel scheinen hier eine wichtige Rolle gespielt zu haben, um neugierige Spieler:innen anzuziehen und zum Kauf zu bewegen.
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Zukunftsaussichten und Plattformen
Obwohl Cairn aktuell nur für PC und PS5 erhältlich ist, gibt es bisher keine offizielle Ankündigung für Versionen auf Xbox oder Nintendo Switch. Das selbstveröffentlichende Studio zeigt sich mit dem bisherigen Erfolg zufrieden, was darauf hoffen lässt, dass in Zukunft weitere Plattformen bedient werden könnten. Für deutsche Spieler:innen ist das besonders interessant, da ein solcher internationaler Indie-Hit auch hierzulande für Aufmerksamkeit sorgt und frischen Wind in das Genre der Kletter- und Erkundungsspiele bringt. Neben Cairn bleiben auch andere Indie-Spiele wie Jusant und Baby Steps erwähnenswert, die ähnliche Themen bedienen und ebenfalls auf Interesse stoßen.
Wusstest du schon…?
…Auf Steam schaffen es nur ein vergleichsweise kleiner Teil aller Indie-Veröffentlichungen, in die sichtbaren Verkaufscharts vorzudringen. Titel wie „Cairn“, die dort früh Aufmerksamkeit erzeugen, profitieren messbar von höherer Wunschlisten- und Kaufkonversion.
Ihr wollt den Indie-Titel ausprobieren? Achtet darauf, dass Cairn eine Vielzahl an Rezepten zum Craften bereithält, von denen einige erst durch das Finden versteckter Rezepte in der Spielwelt zugänglich werden. Ein spannender Anreiz für Entdecker:innen, die das Spiel abseits der Hauptpfade erleben möchten.
Insgesamt zeigt Cairn eindrucksvoll, dass auch Indie-Spiele mit ungewöhnlichen Konzepten und ohne große Werbekampagnen auf wichtigen Plattformen wie Steam und PS5 Erfolg haben können, ein spannendes Signal für die Indie-Szene und eure nächste Gaming-Entdeckung.
Quellen
- Eurogamer – Indie-Climbing-Spiel „Cairn“ verkauft über 200.000 Exemplare auf PC und PS5
- Destructoid – Spielmechaniken, Inhalte und Community-Entdeckungstiefe von „Cairn“
- JPGames – Entwicklungsaufwand, Versprechen des Entwicklers und Produktionshintergründe zu „Cairn“
- Steam – Verkaufsplattform, Charts und Sichtbarkeit für Indie-Games
- GamesIndustry.biz – Marktanalysen und Einordnung von Indie-Erfolgen



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