Erster Trailer zum Berlinale-Horror „Sleep No More“ aus Indonesien veröffentlicht

„Sleep No More“ zeigt den erschöpfenden Alltag von Fabrikarbeiterinnen in Indonesien und mischt Horror mit gesellschaftskritischen Themen – jetzt gibt es den ersten Trailer zum Berlinale-Beitrag.

Erster Trailer zum Berlinale-Horror „Sleep No More“ aus Indonesien veröffentlicht

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Ihr steht auf Horror, der mehr als nur Grusel bietet? Dann schaut euch den ersten Trailer von „Sleep No More“ an, einem neuen indonesischen Horrorfilm, der in der Berlinale Special Midnight Sektion Premiere feiert und dabei soziale Themen in den Fokus rückt.

„Sleep No More“ – Horror trifft auf soziale Realität

Der neue Horrorfilm „Sleep No More“ stammt von dem indonesischen Regisseur Edwin, der bereits mit seinen früheren Werken „Blind Pig Who Wants to Fly“ und „Vengeance Is Mine, All Others Pay Cash“ internationale Aufmerksamkeit erregte. Der Film, der in Indonesien unter dem Titel „Monster Pabrik Rambut“ läuft, erzählt die Geschichte von Putri und Ida, zwei Fabrikarbeiterinnen, deren Leben von extremer Erschöpfung und Ausbeutung geprägt sind.

Sleep No More (2026) Berlinale Trailer
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Im Mittelpunkt steht ein mysteriöses Wesen, das jene heimsucht, die unter dem Druck der Maschinen und unmenschlichen Arbeitsbedingungen leiden. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Übernatürlichem.

Internationale Kooperation und Berlinale-Premiere

„Sleep No More“ ist eine internationale Koproduktion mit Partnern aus Indonesien, Singapur, Japan, Deutschland und Frankreich. Auf indonesischer Seite sind Palari Films und Beacon Film beteiligt, ergänzt von Giraffe Pictures (Singapur), Hassaku Labs (Japan), In Good Company (Deutschland) und Apsara Films (Frankreich). Vertrieben wird der Film weltweit von dem südkoreanischen Unternehmen Showbox.

Wusstest du schon…?

…Die Special Midnight Sektion der 76. Berlinale zeigt vor allem außergewöhnliche Filme, die zwischen Genre, Kunst und Experiment liegen. Hier laufen Werke, die bewusst Grenzen überschreiten, starke Emotionen auslösen und spätabends ein besonders neugieriges Publikum anziehen. Viele internationale Horror-, Thriller- und Mysteryfilme erleben genau in dieser Sektion ihre Weltpremiere, bevor sie weltweit in die Kinos kommen.

Besonders spannend für euch als deutsche Kinofans: „Sleep No More“ wird bei der 76. Berlinale in der Special Midnight Sektion gezeigt. Die Berlinale ist eines der wichtigsten Filmfestivals in Deutschland und ein Hotspot für innovative und genreübergreifende Filme.

Regisseur Edwin über den Film

Edwin beschreibt „Sleep No More“ als eine Mischung aus Horror, schwarzer Komödie und surrealer Fantasie, die gleichzeitig harte gesellschaftliche Themen wie Arbeitsausbeutung und Entmenschlichung beleuchtet. Er spricht von einem System, das von den Arbeitern verlangt, buchstäblich neue Körperteile wachsen zu lassen, um die langen Sklavenarbeitsstunden zu überstehen. Damit positioniert sich der Film als Kritik an den Bedingungen in Fabriken, die oft im Verborgenen bleiben. Für Fans von Horrorfilmen, die mehr wollen als nur Schockmomente, bietet „Sleep No More“ damit eine spannende Mischung aus Genre und gesellschaftlicher Relevanz.

Der erste Trailer gibt einen düsteren Vorgeschmack darauf, wie sich Alltag, Erschöpfung und Übernatürliches miteinander verweben. Für alle, die auf der Berlinale sind oder den Film danach verfolgen wollen, ist „Sleep No More“ definitiv ein Titel, den man auf dem Schirm haben sollte. Leider sind bisher keine weiteren Details zu Cast oder exakten Kinostarts bekannt, aber der Trailer macht Lust auf mehr.

Also, wenn ihr Horror mögt, der über das Gewohnte hinausgeht und euch gleichzeitig gesellschaftliche Fragen auf den Teller bringt, solltet ihr „Sleep No More“ auf keinen Fall verpassen!

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