Dieses Survival-Game ist nichts für Zartbesaitete

Eine Welt ohne Kompass, ohne Questmarker und ohne Schonung: Outward 2 wirft euch ins kalte Wasser und schaut zu, ob ihr schwimmen könnt. Klingt gnadenlos? Ist es auch – aber genau das macht den Reiz aus.

Dieses Survival-Game ist nichts für Zartbesaitete

📅

✍️

⏱️

2–3 Minuten

📚

Wenn ihr dachtet, ihr kennt schon knallharte Survival-Spiele, dann schnallt euch an. Mit Outward 2 schicken euch die Entwickler erneut in eine Fantasy-Welt, die keinen Wert darauf legt, euch das Leben leichtzumachen. Keine Marker, keine Hilfestellungen, nur euer Verstand und eure Ausdauer zählen.

Der Geist des Vorgängers

Der erste Teil „Outward“ war berüchtigt dafür, dass er euch nicht an die Hand nahm. Ihr wart keine strahlenden Helden, sondern einfache Abenteurer – verletzlich, überfordert und oft dem Untergang geweiht. Genau diese Perspektive machte das Spiel besonders: Statt Power-Fantasy gab es echte Schwächegefühle.

Mit Outward 2, das für Sommer 2026 angekündigt ist, bleibt dieser Ansatz erhalten. Die Welt wird größer, lebendiger und noch abwechslungsreicher. Jede Entdeckung fühlt sich an, als würdet ihr selbst einen unkartierten Kontinent betreten – nur ohne Landkarte im Gepäck.

Mehr Härte, weniger Frust?

Natürlich gab es am Vorgänger auch Kritik. Die Kämpfe wirkten oft hölzern und machten die ohnehin harte Survival-Erfahrung noch anstrengender. Outward 2 will genau hier ansetzen: Kämpfe sollen flüssiger und dynamischer ablaufen, ohne den Survival-Kern zu verwässern.

Das heißt: Ihr müsst weiterhin Hunger stillen, Verletzungen versorgen und die Nächte überstehen – aber wenn euch ein Gegner gegenübertritt, sollen die Duelle weniger nach Kampf gegen die Steuerung aussehen.

Freiheit statt Leitfaden

Was Outward 2 von vielen Genre-Kollegen unterscheidet, ist die Abwesenheit von Questmarkern. Ihr müsst euch wirklich auf Hinweise in der Welt verlassen, um ans Ziel zu kommen. Das klingt altmodisch, sorgt aber für ein Gefühl von echter Entdeckung.

Wenn ihr also zur nächsten Stadt wollt, hilft kein Pfeil auf der Minimap. Stattdessen sind es Landmarken, Erzählungen von NPCs oder schlicht euer Bauchgefühl, die euch leiten. Ein bisschen so, als würdet ihr in der echten Wildnis versuchen, mit Karte und Sternen zu navigieren.

Erste Tests und Ausblick

Schon jetzt könnt ihr euch für einen Playtest auf Steam anmelden. Wer also herausfinden möchte, ob er das Zeug zum Outward-Survivor hat, kann schon mal einen Vorgeschmack bekommen.

Für alle anderen gilt: Wer Lust auf eine Welt hat, die euch weder Tipps noch Schonung gibt, sollte Outward 2 im Auge behalten. Es könnte eines der letzten Spiele sein, das euch nicht wie Babys behandelt – sondern wie echte Abenteurer, die allein gegen die Wildnis antreten.

Wusstet ihr schon?

  • Outward 2 ist für Sommer 2026 angekündigt.
  • Der Vorgänger „Outward“ erschien 2019 und wurde für seine kompromisslose Härte bekannt.
  • Statt Helden spielt ihr normale Abenteurer – verletzlich, hungrig und ohne Superkräfte.
  • Questmarker? Fehlanzeige! Ihr müsst euch an Landmarken und Hinweisen orientieren.
  • Schon jetzt könnt ihr euch für einen Playtest auf Steam anmelden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert