Besser als der Vorgänger: Darum sollten Rollenspiel-Fans Solasta 2 jetzt unbedingt im Blick behalten

Sucht ihr nach unzähligen Stunden in epischen Fantasiewelten nach einer würdigen neuen Herausforderung für eure Heldengruppe? Ein vielversprechender Nachfolger bereitet sich aktuell darauf vor, eure taktischen Fähigkeiten mit frischen Kniffen ordentlich auf die Probe zu stellen

Besser als der Vorgänger: Darum sollten Rollenspiel-Fans Solasta 2 jetzt unbedingt im Blick behalten

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Wenn ihr genau wie wir die magischen Reiche und finsteren Verliese des Genres liebt, dürft ihr euch den zwölften März ganz dick im Kalender markieren. An diesem Tag startet nämlich ein Abenteuer in die spannende Early Access Phase auf Steam, welches die offensichtlichen Schwächen seines Vorgängers ausmerzen und gleichzeitig völlig neue Maßstäbe setzen möchte. Statt sich nur auf alten Erfolgen auszuruhen, packen die Entwickler ordentlich neues Werkzeug in den Rucksack und integrieren sogar eine Mechanik, an die sich bisher kaum ein anderes digitales Abenteuer herangewagt hat. Lasst uns gemeinsam schauen, warum ihr dieses Spiel unbedingt auf eure Wunschliste setzen solltet.

Ein optischer und spielerischer Sprung

Der erste Teil aus dem Jahr zweitausendeinundzwanzig war bereits ein fantastisches Fest für Taktiker, hatte aber optisch durchaus noch Luft nach oben. Die Modelle der Charaktere wirkten manchmal ein wenig gruselig und hölzern. Diese Zeiten sind nun glücklicherweise vorbei, denn die Entwickler haben die Grafik gehörig aufpoliert. Eure Helden erstrahlen bald in einem deutlich schickeren Gewand. Noch vor dem Start im März möchte das Team übrigens den komplett neuen Charaktereditor ausführlich vorstellen.

Doch nicht nur die Fassade glänzt in neuem Licht. Die völlig überarbeitete Weltkarte lädt euch zu ausgiebigen Erkundungstouren ein und reagiert spürbar auf all eure getroffenen Entscheidungen. Unter der spielerischen Haube verabschiedet sich das Projekt zudem von den alten Mechaniken und nutzt ab sofort stolz die brandneue Dungeons and Dragons Edition aus dem Jahr zweitausendvierundzwanzig. Für zusätzliche Freiheit bei der Gestaltung eurer Recken sorgt die frische Möglichkeit, mehrere Klassen miteinander zu kombinieren und so völlig einzigartige Helden zu formen.

Der entscheidende taktische Vorteil

Die wohl spannendste Neuerung ist jedoch eine spezifische Regel, die nicht einmal in absoluten Giganten wie Baldurs Gate 3 existierte. Das Team integriert die taktische Aktion zum Vorbereiten von Angriffen. Normalerweise ist diese Mechanik in Videospielen extrem schwer umzusetzen, da die Bedingungen im klassischen Tabletop unendlich komplex ausfallen können. Die Entwickler haben sich dieser gigantischen Herausforderung jedoch mutig gestellt und bieten euch zum Start eine clevere vereinfachte Version dieser unglaublich starken Funktion an.

Ihr könnt fortan eure wertvollen Angriffe oder lebensrettenden Heilzauber taktisch klug verzögern. Diese werden dann völlig automatisch ausgelöst, sobald beispielsweise ein blutrünstiger Feind in eure Reichweite stürmt oder ein verletzter Verbündeter nah genug an euren Heiler herantritt. Diese kleine aber feine Neuerung bringt eine völlig neue strategische Tiefe in die ohnehin schon spannenden Kämpfe. Für die Zukunft planen die Macher sogar, dieses clevere System noch weiter auszubauen und mächtige Flächenzauber hinzuzufügen. Das Rollenspieljahr startet also mit einem absoluten Knall, den ihr keinesfalls verpassen dürft.

Wusstet ihr schon?

  • Das erste Spiel der Reihe wurde von dem französischen Entwicklerstudio Tactical Adventures erschaffen, welches von dem branchenbekannten Entwickler Mathieu Girard gegründet wurde und sich von Beginn an voll und ganz auf tiefe strategische Rollenspiele konzentriert.
  • Die Entwickler nutzen ganz offiziell das sogenannte System Reference Document von Dungeons and Dragons, weshalb sie die echten Grundregeln des Pen and Paper Klassikers verwenden dürfen, aber trotzdem eine völlig eigene Spielwelt abseits der bekannten Reiche erschaffen mussten.
  • Die taufrischen Regeln der neuen Edition aus dem Jahr zweitausendvierundzwanzig wurden von den Erfindern extra so entworfen, dass sie mit der beliebten fünften Edition kompatibel bleiben, aber gleichzeitig viele Fähigkeiten der Klassen deutlich flüssiger und moderner gestalten.
  • Der offizielle Start in eine Early Access Phase ist für kleine Studios enorm wichtig, weil die kreativen Köpfe dadurch direktes Feedback aus der treuen Community sammeln können und störende Fehler so wesentlich schneller aus dem Spiel entfernen.

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