Genau diese unfassbare Schärfe bringt ein frischer Wind aus Fernost nun direkt zu euch nach Hause. Wenn ihr auf der Suche nach einem extrem hochauflösenden Bildschirm seid, sind euch die saftigen Preise der großen Platzhirsche bestimmt schon sauer aufgestoßen. Bisher galten Modelle mit einer gigantischen Pixelzahl als absolute Luxusgüter. Doch das aufstrebende Unternehmen Japannext aus Tokio möchte diese Exklusivität nun beenden. Mit einem echten Kampfpreis greifen die Asiaten etablierte Marken massiv an und bringen atemberaubende Detailtiefe in bezahlbare Regionen. Wir zeigen euch heute ganz genau, was dieser neue Star am Technikhimmel wirklich auf dem Kasten hat und ob sich der Kauf lohnen könnte.
Ein Newcomer fordert die Giganten heraus
Das Unternehmen Japannext wurde erst im Jahr 2016 gegründet und ist hierzulande noch ein echter Geheimtipp. Seit Ende des vergangenen Jahres vertreiben die Japaner ihre Produkte über eine Niederlassung in Frankreich auch in Europa. Mit ihrem neuesten Streich landen sie einen echten Volltreffer. Dieser Bildschirm bietet euch eine sagenhafte Auflösung von über sechstausend mal dreitausend Pixeln auf einer großzügigen Diagonale von knapp zweiunddreißig Zoll.
Für diesen Traum aus scharfen Kanten verlangt der Hersteller lediglich knapp neunhundert Euro. Wenn ihr bedenkt, dass vergleichbare Konkurrenten oft weit über tausenddreihundert Euro kosten, ist das eine echte Kampfansage. Ihr könnt das gute Stück direkt über den hauseigenen Onlineshop bestellen oder bei großen Versandhändlern fündig werden. Eine schnelle Expresslieferung nach Deutschland ist laut Hersteller sogar oft inklusive.
Volle Ausstattung für den Arbeitsplatz
Was bekommt ihr nun für euer hart verdientes Geld geboten? Das verbaute Panel liefert euch nicht nur eine unglaubliche Pixeldichte, sondern auch kräftige Farben und einen starken Kontrast. Zwar liegt die Bildwiederholrate bei den für diese Auflösung üblichen sechzig Hertz und die Reaktionszeit bei acht Millisekunden, doch für den kreativen Arbeitsalltag reicht das völlig aus. Zudem punktet das Gerät mit einer ordentlichen Helligkeit und einem sparsamen Stromverbrauch im täglichen Betrieb.
Auch bei den Anschlüssen müsst ihr absolut keine Abstriche machen. Ihr erhaltet moderne Zugänge wie HDMI und DisplayPort sowie einen praktischen Anschluss für USB C, der euren Laptop direkt mit Strom versorgt. Eine integrierte Weiche für eure Maus und Tastatur erleichtert den Wechsel zwischen verschiedenen Computern enorm. Ein flexibel verstellbarer Standfuß und eingebaute Lautsprecher runden das pralle Gesamtpaket wunderbar ab.
Lohnt sich der Sprung ins kalte Wasser?
Auf dem Papier liest sich das Datenblatt dieses Preisbrechers wie ein wahr gewordener Traum für alle Pixelliebhaber. Allerdings gibt es aktuell noch einen kleinen Haken an der ganzen Sache. Da der Bildschirm erst seit kurzer Zeit auf dem Markt erhältlich ist, fehlen bisher unabhängige Testberichte oder ausführliche Meinungen von anderen Käufern völlig.
Ob das verlockende Schnäppchen also wirklich in allen Belangen überzeugen kann und keine versteckten Schwächen besitzt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen müssen. Wenn ihr jedoch mutig seid und euren Schreibtisch mit einer brillanten Anzeige aufwerten wollt, könnte dieser japanische Herausforderer genau die richtige Wahl für euch sein. Wir behalten die Entwicklung auf jeden Fall für euch im Auge!
Wusstet ihr schon?
- Das ungewöhnliche Format mit sechstausend Pixeln in der Breite ist auf dem allgemeinen Markt extrem selten, weil die Filmindustrie und die Fernsehanstalten sich normalerweise auf die festen Standards wie 4K oder 8K konzentrieren.
- Die Abkürzung KVM steht in der Computerwelt für Keyboard Video Mouse und diese ungemein praktische Funktion erlaubt es euch ganz bequem, zwei völlig unterschiedliche Computer mit nur einer einzigen Tastatur sowie einer Maus abwechselnd zu steuern.
- Die meisten bekannten Monitorhersteller produzieren ihre Bildschirme überhaupt nicht selbst, sondern sie kaufen die reinen Anzeigepanels bei gigantischen Zulieferern wie AU Optronics ein und verbauen diese dann lediglich in ihren eigenen Gehäusen.
Danke fürs Lesen!
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